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Partnerstädte
Montalcino - Italien


Im September 2014 fand die offizielle Besiegelung der Städtepartnerschaft zwischen unserer Stadtgemeinde Purbach und der toskanischen Gemeinde Montalcino statt:

Montalcino liegt in der Toskana, Mittelitalien, etwa 40 km von der Stadt Siena entfernt, in einer unberührten Hügellandschaft. Ein ländliches Gebiet von großer Schönheit und Geschichte, das seit 2004 im UNESCO-Weltkulturerbe eingeschrieben ist. Das Gebiet von Montalcino besteht aus einem großen, an einigen Stellen von Wäldern bedeckten Hügel, wo man abwechslungsweise auf Weinberge, Olivenhaine und Saatfelder stößt. Die große Anzahl von Steinbauten bezeugt die Jahrhunderte alte Bebauung dieses Bodens.



Montalcino und seine Fraktionen Castelnuovo dell'Abate, Sant'Angelo und Torrenieri sind kleine Kunststädte mit einer Gesamtbevölkerung von etwas mehr als 5000 Einwohnern. Die Berufung des Territoriums von Montalcino für die Produktion qualitativ hochwertiger Weine ist seit über 2000 Jahren bekannt. Es gibt zahlreiche archäologische, auf die Zeit der Etrusker zurückführende Funde, welche die Weinproduktion nachweisen.



Die Entstehung des Brunello di Montalcino führt auf das 19. Jahrhundert zurück. Damals haben einige Bauern begonnen, die Produktion des roten Weines aus den Trauben eines traditionell in der Region angebauten Weinstocks zu versuchen. Eine Brunello oder Brunellino genannte Weinrebe wurde gegen Mitte des 19. Jahrhunderts als eine Art von Sangiovese identifiziert. Eine sehr wertvolle Traube, weil sie in der Lage ist, Weine mit langer Reifung dh. Rotweine von höchster Qualität zu produzieren.
Das Weinanbaugebiet von Montalcino befindet sich im Inneren des Territoriums der Gemeinde Montalcino auf einer Fläche von 24.000 Hektar, die nur zu 15 % von Weinbergen besetzt ist.



Ausgehend von der Eintragung der beiden Kulturlandschaften Fertö-Neusiedler See und Val d'Orcia in die UNESCO Welterbeliste wird zwischen den beiden Städten eine Kooperation bzw. Partnerschaft entwickelt, die sich primär auf die tragenden Säulen ... Natur, Kunst und Kultur, Wein und Kulinarik, Tourismus und Bildung ... erstrecken soll. Als gemeinsames Bindeglied wird der UNESCO Welterbestatus angesehen sowie die Weiterführung des internationalen Netzwerkes VITOUR (Wein + Tourismus in UNESCO Welterberegionen) mit Unterstützung von Hofrat Mag. Richard Giefing.

Im Rahmen des EU-Projektes VITOUR arbeiteten 10 europäische Welterberegionen mit Weinbau zusammen. Die Region Fertö-Neusiedler See wurde damals seitens Hofrat Mag. Richard Giefing vertreten bzw. begleiteten ihn immer wieder Vertreter seitens der Stadtgemeinde Purbach zu den einzelnen Projektveranstaltungen in den teilnehmenden Regionen. Hierbei lernte man einander kennen, und es entstand eben die Idee, auch nach Beendigung des Projektes weiter zusammen zu arbeiten und diese Zusammenarbeit zu vertiefen. Diese Städtepartnerschaft soll eine Fortsetzung dieser begonnenen Zusammenarbeit sein.

"Unser beider vorrangiges Bestreben ist es, uns für die Verständigung und ein friedliches Europa einzusetzen. Partnerschaften führen Menschen zusammen und die uns bevorstehenden Begegnungen sehen wir gleichermaßen als Bereicherung auf allen Ebenen. Erfahrungen und Meinungen sollen ausgetauscht und gemeinsame Projekte im Hinblick auf die tragenden Säulen unserer Städtepartnerschaft entwickelt werden," so Bürgermeister Ing. Richard Hermann.

Arbeitsprogramm über die zu erreichenden Ziele:
  • Weiterführung des internationalen Netzwerkes VITOUR - Wein und Tourismus in UNESCO Welterberegionen
  • Erarbeiten von partnerschaftlichen Konzepten im Bereich Wein, Tourismus, Natur, Wanderwege, Radfahren, usw.
  • Kooperation Brunello + Leithaberg Weine
  • Tourismus im Weingut (Agrotourismus)
  • Erfahrungsaustausch bei kommunalen Infrastruktureinrichtungen (Straßen, Beleuchtung, Kindergarten, Schulen, Gemeindebus, Denkmalschutz,  usw.)
  • Bewusstseinsbildung für den Welterbestatus in der Bevölkerung und bei den Gästen
  • Partnerschaften von Vereinen
  • Kooperationen der Tourismusbetriebe und Organisationen



Teaca - Siebenbürgen - Rumänien




Diese zweite Partnerschaft verbindet unsere Stadtgemeinde Purbach mit der siebenbürgischen Gemeinde Teaca. Teaca ist eine Gemeinde mit 6000 Einwohner aus dem Kreis Bistrita, die auch den Status einer Stadt bekommen wird. Das Ziel dieser Partnerschaft soll ein Bündnis sein, das auf der gemeinsamen Idee eines neuen Europa beruht. Ein Auszug aus der, von beiden Bürgermeistern unterzeichnete, Partnerschaftsurkunde, beschreibt dieses recht anschaulich "Pflege und Vertiefung der grenzüberschreitenden menschlichen Beziehungen zwischen den Bürgerinnen und Bürgern der beiden Gemeinden, auf der Grundlage von Toleranz und Humanität, geprägt von gegenseitiger Achtung".

Es geht nicht nur darum, wirtschaftlich-ökonomische Hilfe zu leisten, es muss alles unternommen werden, um die Köpfe und Herzen der Menschen zusammenzuführen. Vor allem ist es enorm wichtig, die in den vergangenen Jahren geknüpften persönlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen fortzusetzen und zu vertiefen.

Die Stadtgemeinde, sowie einzelne Vereine unserer Stadtgemeinde setzen sich bei diversen Veranstaltungen tatkräftig für unsere Partnergemeinde Teaca ein. Wenn auch Sie unseren Freunden in Rumänien helfen wollen, leisten Sie einen kleinen Beitrag wir haben hierfür 2 Spendenkonten eingerichtet:

RAIKA Purbach: 300 63 465, BLZ 33078
ERSTE Purbach: 45200-54594, BLZ 20111

KONZEPTE zur Förderung und
Weiterentwicklung unserer Partnerschaft
  1. gesellschaftspolitischer Ansatz:
    Unterstützung des Waisenhauses, Austausch von Schülergruppen und Vereinen, Kommunikationsmittel, Beschicken von Ferienlagern in Österreich, Fortbildungsmöglichkeiten.
  2. wirtschafts- und gemeindepolitischer Ansatz:
    Austausch von Mandataren, verbriefte Partnerschaft, Schulung von Winzern im Burgenland, Tourismusmarketing, finanzielle Unterstützung, Hilfe zur Selbsthilfe ....
    Seit der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages am 23. Juli 2000 besteht eine verstärkte Verpflichtung zur Hilfestellung. Ein Schwerpunkt soll auf der Schaffung von Ausbildungsmöglichkeiten für Jugendliche (Waisenhaus, Lehrwerkstätten) liegen.
  3. integrativer Ansatz:
    Ausschöpfen aller Möglichkeiten im zwischenmenschlichen Bereich, persönliche Besuche und Begegnungen, Erfahrungsaustausch (Minderheiten), Setzen von symbolischen Akten (Purbachplatz), Nominierung von motivierten Kontaktpersonen ...
Rumänisches Sprichwort:
"DANKBARKEIT UND WEIZEN
GEDEIHEN NUR AUF EINEM GUTEN BODEN"





Kulmain - Deutschland


Seit 1988 unterhält die Gemeinde Purbach eine Partnerschaft mit der deutschen Gemeinde Kulmain in der Oberpfalz ein Bündnis, das nach dem Willen der Gemeindeväter "in lebendiger Freundschaft und reichhaltigen Aktivitäten ihrer Gemeindebürger auf kulturellem, kirchlichem, volkskundlichem, sportlichem und wirtschaftlichem Gebiet auswirken soll", eine Erklärung, die inzwischen schon in vielen Kontakten realisiert wurde.