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Geschichte


 
Im 6. Jahrhundert v.Chr. schon läßt sich eine durchgehende Besiedlung in Purbach durch viele Funde zurückverfolgen. Sie lag an der berühmten Bernsteinstraße der Römer.

Etwa im ausgehenden 3. Jahrhundert n. Chr., trat dann auch eine erste entscheidende Wende ein: die Bevölkerung lernte von den Römern die Art und Weise ihres Weinbaus. In dieser Zeit findet der Weinbau in unserer Gegend die erste Blüte.
Der Wein war es auch, der den Purbachern auch später und besonders im 14. Jahrhundert immer wieder Privilegien brachte.

Aus der vorchristlichen Zeit stammt eine der größten Wehranlagen des Landes: der Purbacher Burgstall. Er gab den Bürgern später oft Schutz vor Türken- und Kuruzzeneinfällen. Heute steht der Burgstallberg als Gesamtanlage (Innenfläche, Wälle, Gräben, Grabhügel und Zugangswege) unter Denkmalschutz.

 
Vom 10. Dezember 1270 stammt die erste urkundliche Erwähnung des "castrum Purpach".

1273 allerdings "zerstörte der Böhme Ottokar die Burg, nach der der Bach benannt war", welche vermutlich der Burgstall war.

1418 wird erstmalig eine Kirche in Purbach erwähnt und 1515 kommt Purbach zur Herrschaft Eisenstadt.

 
1529 und 1532 gab es Einfälle von den Türken. An die zweite Belagerung erinnert noch heute der weit über die Landesgrenzen hinaus berühmte "Purbacher Türke" am Rauchfang des Hauses Schulgasse 9.

1630 bis 1634 errichtete die Marktgemeinde Purbach aus Angst vor weiteren Einfällen eine Wehranlage mit drei stark bewehrten Türkentoren und Mauern von bedeutender Stärke.

1647 im Zuge der Türkenkriege wird der 12jährige Andreas Grein gefangengenommen und verschleppt. Er wird wunderbar daraus errettet und es gelingt ihm die Rückkehr nach Purbach.

 
1648 als Eisenstadt königliche Freistadt wurde, verlegen die Esterhazys all ihre Zunftssitze nach Purbach, wo sie bis 1700 verblieben.

Aus dem Jahre 1687 stammt der Urbar, in dem die Gemeinde mit dem ungarischen Namen "Oppidum Feketeváros" aufscheint, was soviel wie "Schwarze Stadt" bedeutet.

In der Folgezeit wird Purbach von der Pest heimgesucht, zum letzten Mal 1713. Auch durch Brände (1834), Blitzschläge (1767 und 1842) und weitere Einfälle von Feinden (1705) erleidet die Stadt große Schäden, so dass Renovierungen immer wieder notwendig sind. Um schlimmeres zu verhindern wird 1888 die Freiwillige Feurerwehr von Purbach gegründet.

Nach fast hundert Jahren Frieden gab es wieder Krieg. So war Purbach auch von den Franzosenkriegen nicht verschont. 1809 hatten sich die Franzosen einquartiert und blieben ein halbes Jahr lang in Purbach.

 
Zwischen 1873 und 1900 entstanden die berühmten Weinkeller in der Kellergasse, wo man heute viele Lokale vorfindet.

Nach dem 1. Weltkrieg entschied sich die Bevölkerung Westungarns (Österreicher, Ungarn und Kroaten) für den Anschluß an Österreich - 1921 wurde es als Burgenland das jüngste Bundesland Österreichs.

1970 feiert Purbach sein 700jähriges Bestehen.
Am 22. Juni 1997 wird Purbach das Stadtrecht verliehen.

Vorzeit - bis 1240 n.Chr.

ca. 6. Jahrtausend v. Chr.:
Auf dem Purbacher Hotter läßt sich eine durchgehende Besiedelung, die im nördlichen Teil im Bereich der oberen Fellnergasse entdeckt wurde, bis in die jüngere Steinzeit, die zwischen 5000 und 2000 v.Chr. anzusetzen ist, zurückverfolgen. Der altneolithische Siedlungshorizont ist hier besonders gut erhalten, da er noch während der älteren Jungsteinzeit durch eine 1-2 m dicke schottrige Schwemmschicht versiegelt worden sein dürfte. Die gesamte Siedlung lag an der Bernsteinstraße, dem bedeutenden Handelsweg bis ins 4. Jahrhundert, der bereits in der Zeit vor den Römern die Adria mit der Ostsee verband. Beim Kelleraushub für den Neubau von Häusern wurden in den letzten Jahren immer wieder Siedlungsrestegefunden, wie zum Beispiel Gräber, Gefäße und ähnliches.

Im Leithagebirge liegt auf einem Bergsporn der Purbacher Burgstall, eine der größten Wehranlagen des Landes, 200 m höher als der Ort, 1200 m lang und 600 m breit, ein Walldreieck mit vier den Rücken bergwärts abschneidenden Wallgräben hintereinander, wobei zwischen den vorderen Wallgräben 54 Grabhügel (Tumuli) der Hallstattzeit (8. Bis 5. Jahrhundert v. Chr.) liegen. Umbauten und Neubefestigungen aus Mittelalter und Neuzeit sind durch Funde nachgewiesen. Damals hatte der Burgstall die Funktion einer Fliehburg, die in den Türken- und Kuruzzenkriegen benützt wurde. Heute steht der Burgstallberg als Gesamtanlage (Innenfläche, Wälle, Gräben, Grabhügel und Zugangswege) unter Denkmalschutz.

Die kupferzeitliche Kulturperiode ist in unserem Raum mit dem 4. und 3. vorchristlichen Jahrtausend zu umschreiben. Sie brachte mit den neuen metallurgischen Kenntnissen auch die neuen Berufe des Berg- und Hüttenmannes und des Kupferschmiedes mit sich. Frühe Gold- und Kupferobjekte waren sehr teuer und sind anfangs nur als kleine Schmuckformen nachgewiesen.

Funde beweisen, dass auch die Römer dieses Gebiet nahe dem See besonders bevorzugten, vor allem wegen des sonnigen, milden Klimas.
Der Weinbau allerdings war bereits vor den Römern gegeben, was bis in das 9. Jahrhundert v. Chr. nachgewiesen werden kann. In der Römerzeit aber, etwa im ausgehenden 3. Jahrhundert n. Chr., trat eine erste entscheidende Wende ein: die Bevölkerung lernte von den Römern die Art und Weise ihres Weinbaus. In dieser Zeit findet der Weinbau in unserer Gegend die erste Blüte.
Der Zusammenbruch des römischen Reiches und die Wirrnisse der Völkerwanderung werden wohl auch unsere Besiedelung in Mitleidenschaft gezogen haben. Zeugnisse hiefür gibt es aber nicht.


Römische Münze aus Purbach mit Bildnis des Kaisers Diocletian (284-303)

Römischer Grabstein
aus Purbach

Das Burgenland war schon immer Grenzgebiet zwischen Ost und West. Im 7. und 8. Jahrhundert war das Burgenland Durchzugsland für Hunnen, Goten und Langobarden, Awaren und Slawen.
Von 996 an gehörte es zum Königreich Ungarn. Aus dieser Zeit stammen die angesiedelten Kroatischen Dörfer, aber auch die vielen Befestigungsanlagen unserer Gegend, denn so sicherten die ungarischen Könige das Grenzland zu Österreich ab. Doch erst etwa um 1240 muss nach dem Mongoleneinfall Dschingis Khans eine befestigte Burg in Purbach entstanden sein.

1270 bis 1527

Die erste urkundliche Erwähnung des "castrum Purpach" stammt genau vom 10. Dezember 1270. Es handelt sich hierbei um ein Urkunde, in der Stephan V. dem Banus Ponith für seine Verdienste, insbesondere seine Treue im Kampf gegen Bela IV, die Besitzungen des Verräters Nikolaus, Sohn des Grafen Arnold, verleiht. Darunter auch das "castrum purpach".
1272 ist erstmalig vom Purbacher Wein in einer Urkunde die Rede.
Im Burgenländischen Siedlungsnamenbuch wird der Ortsname Purbach auf "Burgbach" zurückgeführt, denn 1273 "zerstörte der Böhme Ottokar die Burg, nach der der Bach bennant war". Man vermutet heute, dass es sich bei dieser Burg um den Burgstall handelte.

Etwa um 1350 erlebte der Weinbau unter den in Winden angesiedelten Zisterziensern eine neue Blütezeit in unserem Gebiet. Der Wein war es auch, der den Purbachern schon ab dem 14. Jahrhundert immer wieder Privilegien brachte .
1419 wurde eine Mautstelle in Purbach errichtet. Zu dieser Zeit war Purbach unter der Herrschaft der Kanizsai.

1418 wird erstmalig eine Kirche in Purbach erwähnt. Laut kanonischen Visitationsberichten aus den Jahren 1641 und 1651 dürfte es sich um ein romanisches Bauwerk gehandelt haben. Die Pfarre ist allerdings schon wesentlich älter, denn Funde aus dem 4. Jhdt (marmorne Altarplatte bei Donnerskirchen) beweisen, dass damals schon christliches Gemeindeleben vorhanden war und damit auch Priester in unserer Gegend wirkten.

1440 bis 1453 gehörte Purbach zur Herrschaft Ungarisch-Altenburg im Komitat Wieselburg. Aus dieser Zeit stammt der "Purbacher Münzfund", ein Krug mit insgesamt 18.113 Münzen und einem Gewicht von 19,5 kg, der 1940 in Purbach gefunden wurde und im Burgenländischen Landesmuseum aufbewahrt wird.

1506 stecken ungarische Truppen Purbach in Brand.

1515 kommt Purbach zur Herrschaft Eisenstadt.
1527 wird Purbach das Marktrecht verliehen. Das Marktwappen zeigt einen in Silber aus dem Schilf hervorspringenden roten Rohrwolf.


Altes Marktwappen
von Purbach

Neues Marktwappen
von Purbach

Türkenkriege - 1529 bis 1647

1529 und 1532 gab es Einfälle von den Türken und wenn sich einst die plündernden und sengenden Türkenscharen dem Ort näherten, flüchteten die Dorfbewohner in das Leithagebirge zum Burgstall. In dieser Fluchtburg konnten sich die bewaffneten Bauern zur Wehr setzen (Türkenschanze). An die zweite Belagerung erinnert noch heute der weit über die Landesgrenzen hinaus berühmte "Purbacher Türke" am Rauchfang des Hauses Schulgasse 9, dem der Purbacher Wein zum Verhängnis wurde, so dass er aus seinem Versteck im Rauchfang von den Purbachern ausgeräuchert und anschließend zum ersten Gastarbeiter unserer Gemeinde wurde. Er ist das steinerne Wahrzeichen aus dieser bewegten Vergangenheit des Ortes.

1569 wurde die erste Schule im kaiserlichen Mark Purbach erwähnt. Es dürfte sich um das von der Pfarre restaurierte "Sebastianstöckl" neben der Kirche handeln.

1605 fallen Türken und Tataren (Bocskay-Aufstand) in Purbach ein, rauben es aus und zerstören es.
1620 bis 1623 lässt auch der "Bethlenkrieg" seine Spuren in Purbach zurück.
Aus Angst vor weiteren Einfällen, wie Plünderungen und Brandschatzungen, errichtete 1630 bis 1634 die Marktgemeinde Purbach mit Erlaubnis des Grafen Nikolaus Esterhazy (1622-1645), Grundherr der Herrschaft Eisenstadt, eine Wehranlage mit drei stark bewehrten Türkentoren und Mauern von bedeutender Stärke, die den Ortskern umgeben. Heute stellt die Wehranlage die am besten erhaltene ihrer Art im Burgenland dar.

1632 war ein außerordentlich gutes Weinjahr, das Weine von besonderer Spitzenqualität zuließ. Kaiser Ferdinand II. erteilt Purbach das Privileg auf die freie Ausfuhr des Eigenbauweines über die Leitha in das Erzherzogtum Österreich unter der Enns und andere Länder.

Zwischen 1634 und 1683 herrscht großer Wohlstand in Purbach. Dafür spricht die Tatsache, dass 1634 von der Gemeinde ein Armenhaus errichtet wurde, das unter Verwaltung des Pfarrers stand. Es wurde wohl aus sanitären Gründen außerhalb des Orts gebaut und diente der Beherbergung der in die Gemeinde kommenden Bettler.

1645 wütet die Pest in Purbach. Aus diesem Anlass wird das "Purbacher Kreuz" auf dem Wallfahrtsweg nach Loretto errichtet. Seither wird alljährlich am 7. und 8. September die gelobte Fußwallfahrt nach Loretto durchgeführt.

1647 im Zuge der Tatarenkriege wird unter anderen der 12jährige Andreas Grein von den Reiterscharen der Tartaren gefangengenommen und verschleppt. Er wird wunderbar daraus errettet und es gelingt ihm die Rückkehr nach Purbach. Davon zeugen heute sowohl das Tatarenbild (Votivbild), weches Sie rechts sehen können und welches in der Nikolauszeche hängt, als auch das "Koppi-Kreuz", eine Dreifaltigkeitssäule, welche er auf dem Platz, auf dem er am Ende seiner Flucht erschöpft zusammengebrochen war, errichten ließ.

1648 bis 1842

1648 wird die Herrschaft Eisenstadt an Ungarn rückgegliedert. In der nun folgenden Zeit kann man die große Bedeutung Purbachs darin ermessen, dass Esterhazy 1648, als Eisenstadt königliche Freistadt wurde, ihm also nicht mehr unterstand, (das Schloß lag außerhalb der Stadt, sodass Esterhazy keine Stadt hatte) alle Zunftsitze seiner Herrschaft nach Purbach verlegte, wo sie bis 1700 verblieben, ehe er sie nach Eisenstadt-Oberberg (dieser Stadtteil wurde von Esterhazy zwischenzeitlich errichtet) in seine unmittelbare Nähe holte.


Purbach
(Fekete Varos)

Kupferstich 1689

Karte von Purbach
Kupferstich 1830

1659 wird eine enge, neu gebaute Kirche erwähnt (Hillinger), aber bereits 1673 zerstört ein Großbrand als die Selch des wohlhabenden Fleischhauermeisters Christoph Günther Feuer fing die Kirche und viele Häuser. Dabei kamen sechs Menschen ums Leben. 1674 bis 1677 wird die Kirche wieder aufgebaut und erhält ihre heutige, barocke Form.

1683 überfallen Tatarengruppen Purbach und zerstören die Kirche erneut (vor allem innen, außen nur gering). Selbst die Wehrmauern bieten keinen Schutz. Die Bewohner müssen wieder fliehen.

In einem Urbar, das aller Wahrscheinlichkeit nach anlässlich der Erhebung der Esterhazys in den Reichsfürstenstand errichtet worden war, aus dem Jahre 1687 scheint die Gemeinde mit "Oppidum Feketeváros" auf, was soviel wie "Schwarze Stadt" bedeutet.

Karte aus dem Jahr 1754

1705 bewährt sich die Befestigungsanlage im sogenannten "Kuruzenrummel". Die außerhalb der Mauern liegenden Häuser werden geplündert und niedergebrannt.

1713 flackert die Pest zum letzten Mal in Purbach auf. Daran erinnert die Pestsäule auf dem Raiffeisenplatz.

Am 7. Juli 1767 brannten durch einen Blitzschlag 141 Häuser ab, darunter die Schule und der Pfarrhof, nur 14 blieben verschont. Zwei Männer und eine Frau fanden in den Flammen den Tod.

Zwischen 1766 und 1790 wird die Kirche renoviert, 1766 die heutige Orgel unter Mitverwendung einer älteren Orgel (bereits 1651 ist ein Orgelpositiv nachgewiesen), 1785 das Hochaltarbild und 1790 wird die Kanzel geschaffen.

Nach fast hundert Jahren Frieden gab es wieder Krieg. So war Purbach auch von den Franzosenkriegen nicht verschont. 1809 hatten sich die Franzosen einquartiert und blieben ein halbes Jahr lang in Purbach. Als sie abzogen, war die Gemeindekasse leer und waren Schulden von 130.278 fl vorhanden, die bis 1811 fast zur Gänze zurückbezahlt waren.

1834 zerstörte ein Großbrand 30 Häuser und 1898 fielen 63 Häuser einem Brand zum Opfer.
Am 8. Juli 1842 im Zuge eines Gewitters wurde Purbach vollkommen eingeäschert.

1865 bis heute

1865 bis 1871 ist der Neusiedlersee ausgetrocknet, dessen Fläche in diesm Zeitraum sogar schon landwirtschaftlich und zum Teil auch als Wohngebiet genutzt wurde.

Als sich die Marktgemeinde im Jahre 1873 von der Grundherrschaft löste, ergab sich die Möglichkeit, auf der weiten unverbauten Fläche außerhalb der Marktmauer, gegenüber dem Türkentor, neue Weinkeller anzulegen. So entstand im Laufe der Zeit ein Kellerviertel mit seiner historischen Kellergasse. Insgesamt zählt man heute 80 Weinkeller, die meisten entstanden zwischen 1873 und 1900.


Weinlese
1933

Blick vom Türkentor
zum Kellerplatz

um 1930

Im Jahr 1888 wurde die Freiwillige Feuerwehr Purbach gegründet. Sie hat unsere Gemeinde seither unzählige Male durch ihre uneigennützigen Einsätze vor Brandkatastrophen bewahrt.

Nach dem 1. Weltkrieg entschied sich die Bevölkerung Westungarns (Österreicher, Ungarn und Kroaten) für den Anschluß an Österreich - 1921 wurde es als Burgenland das jüngste Bundesland Österreichs.
Der Erste Weltkrieg kostete 91 Purbachern das Leben, im Zweiten Weltkrieg fielen 115 Purbacher, 29 werden vermisst.
Nach 1945 schalteten sich die Heimkehrer tatkräftig in den Aufbauprozess ein. Der Ort breitete sich aus, das Ortsbild veränderte sich. Es kam zu einem großen, bis heute anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung, den Purbach vor allem dem Fleiß, der Tüchtigkeit und der Aufgeschlossenheit seiner Bewohner verdankt.

1970 feiert Purbach sein 700jähriges Bestehen, nachdem der Ortsname "Purpach" erstmals urkundlich 1270 erwähnt wurde.

Der Gemeinde Purbach am Neusiedler See wird auf Grund eines Ansuchens wegen ihrer überregionalen Bedeutung von der Burgenländischen Landesregierung am 22. Juni 1997 das Stadtrecht verliehen.